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Anhang

20Ertragssteuern

Tatsächliche Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen sind mit den Steuersätzen berechnet, in deren Höhe die Erstattung von der beziehungsweise die Zahlung an die jeweilige Steuerbehörde erwartet wird.

Temporäre Differenzen berechnen sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen zwischen IAS/IFRS und den gültigen steuerrechtlichen Vorschriften, bewertet mit dem deutschen Ertragsteuersatz, dessen Gültigkeit für die entsprechende Periode ihrer Realisierung zu erwarten ist.

Aktive latente Steuern werden nur bilanziert, wenn es wahrscheinlich ist, dass in der Zukunft zu versteuernde Gewinne in der gleichen Steuereinheit anfallen.

Die Bildung und Fortführung von Ertragsteueransprüchen und -verpflichtungen erfolgt in Abhängigkeit von der Behandlung des zugrunde liegenden Sachverhalts entweder erfolgswirksam in den „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ oder erfolgsneutral gegen die entsprechende Eigenkapitalposition.

Tatsächliche und latente Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen werden jeweils saldiert, sofern sie gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen und das Recht zur Aufrechnung gegenüber der Steuerbehörde tatsächlich durchsetzbar ist.